Adam und Eva in Berlin

Der Berliner Mann (Schluffi) gegen die Berliner Frau (Girly). Herrliche Artikel – vor allem, weil sie so wahr sind.

Vorgeschmack (Mann): „Schon lange vor diesem Vorfall hatten wir festgestellt, dass der Berliner Mann um die 30 in der Krise steckt. Der Berliner Mann hat zumeist wenig Perspektive und ist unglücklicherweise auch nicht früh zu Geld gekommen. Für die Quarterlife-Krise ist er zu alt, aber deutlich zu jung, um mit Rick Rubin ein Album aufzunehmen. Egal, was er gerade tut: Eigentlich hat er etwas ganz anderes vor. Wäre der Berliner Mann ein Kleidungsstück, wäre er wohl ein Kapuzenpullover.“

Vorgeschmack (Frau): „Sie ist schwerer zu fassen als der Berliner Mann, was schon damit anfängt, dass sie eigentlich keine Frau ist, sondern vom Selbstverständnis her ein Mädchen, was schon mal albern ist. Anders als ihr Freund, der Schluffi, tut das Berliner Mädchen was, um sich Miete, Kleidung, Essen leisten zu können: Berliner Mädchen arbeiten im weitesten Sinne in den Bereichen Medien, PR, Design, Kunst – sie meinen, dass diese Tätigkeiten gewisse Kleidungsstücke, Haarschnitte und Manierismen bedingen. Deshalb gibt es auch die Berliner-Mädchen-Uniform, und die sieht in diesem Sommer so aus: lange Haare, gerne mit zerzaustem Pony, ein eher schlabberiges T-Shirt, dazu ein kurzer Rock oder Hotpants über lilafarbenen Leggings.“

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Eingeordnet unter Beobachtung, Berlin, Medien

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