Nachtrag zum Nachtrag zu Mia.

Der Kampf um Zeichen hat zwischen linker und rechter Szene Tradition. Das wurde mir erneut bewusst als ich mich vor einigen Tagen mit einem (linken) Skinhead unterhielt. Das wird nicht nur über die Wahl der Symbole auf den Musikalben. Vieles ähnelt der Gestaltung von rechter Musik und etliche Darstellungen sind angelehnt an NS-Ästhetik und germanische Runen. Ohnehin sind die Musikstücke der beiden entgegengesetzten Politikrichtungen kaum voneinander zu unterscheiden – harte Gitarrensounds und gebrüllte Texte vermischen sich, lassen die Agitprop Botschaft unverständlich. Textsicherheit der Zuhörer scheint fundamental.Aber auch in Kleidungsstilen verraten lediglich Kleinigkeiten und subtile Veränderungen von Symbolen die Gegensätze. Die Linke versucht den Rechten keine Handbreit Symbol ohne Kampf zu überlassen. Da ist es doch nur konsequent, wenn Mia. als klassische linke Band deutschen Boden politisch resozialisiert.

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Eingeordnet unter Beobachtung, Kommunikationsguerilla, Uni

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