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	<title>Feuilleton Arkaden &#187; Orte</title>
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		<title>Feuilleton Arkaden &#187; Orte</title>
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		<title>How to fight gentrification</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Abwertungskit™:  Die Miete drück ich mir jetzt selber! siehe: http://www.esregnetkaviar.de
Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Erscheinungsbild ihrer Wohnung nach außen verschlechtern. Schon bald setzt der &#8222;broken windows effect&#8220; ein: Wohlhabende ziehen weg, Wohnungen sind nur noch schwer zu vermieten, die Preise purzeln in den Keller.
Videotext s.u.

1. Das gewöhnliche Unterhemd &#8211; im englischen Sprachraum &#8222;wifebeater&#8220; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=806&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://arkaden.wordpress.com/2009/10/30/how-to-fight-gentrification/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Cq1N1d1cVoA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Abwertungskit™:  Die Miete drück ich mir jetzt selber! siehe: <a href="http://www.esregnetkaviar.de/">http://www.esregnetkaviar.de</a></p>
<p>Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Erscheinungsbild ihrer Wohnung nach außen verschlechtern. Schon bald setzt der &#8222;broken windows effect&#8220; ein: Wohlhabende ziehen weg, Wohnungen sind nur noch schwer zu vermieten, die Preise purzeln in den Keller.</p>
<p>Videotext s.u.</p>
<p><span id="more-806"></span></p>
<p>1. Das gewöhnliche Unterhemd &#8211; im englischen Sprachraum &#8222;wifebeater&#8220; genannt &#8211; wirkt asozial, besonders wenn sie es zum Trocknen vor&#8217;s Fenster hängen! Verstärken lässt sich der Effekt durch an Balkon oder Fenster montierte Wäscheständer. Da bekommt jeder Investor das Fürchten!</p>
<p>2. Sicher ist auch Ihnen schon aufgefallen, dass in Gegenden mit niedrigen Mieten viele Satellitenantennen die Fassaden schmücken, während in wohlhabenden Vierteln derartiges nicht zu sehen ist. Machen Sie sich diesen Umstand selbst zu nutze &#8211; montieren Sie eine Sat-Antenne an ihre Fassade (oder drei oder vier). Faustregel: Je mehr Satellitenantennen &#8211; desto besser die Wirkung!</p>
<p>3. Was könnte besser den broken windows Effekt auslösen &#8211; als ein zersplittertes Fenster? Nichts verbreitet eine so effektive Atmosphäre der Verwahrlosung und der Heruntergekommenheit. Gut für Sie &#8211; denn das hält Investoren fern!</p>
<p>4. &#8222;It looks getto-rigged&#8220; sagt der Amerikaner, um nachlässig durchgeführte Montagen und Reparaturen zu beschreiben. Verbreiten auch Sie eine Atmosphäre der Unsicherheit durch wild zugetapte Fenster, Mauern, scheinreparierte Rohrleitungen etc. Aber aufgepasst: nicht zu kreativ werden &#8211; denn wo Kreative arbeiten steigen die Mieten!</p>
<p>5. Die SAGA vermietet in St. Pauli fast nur noch an Menschen mit deutschem Nachnamen. Ausländer &#8211; ob mit oder ohne deutschen Pass &#8211; bekommen immer schwerer oder gar keine Wohnung mehr. Das lässt sich zwar nicht beweisen, findet aber statt, viele Familien sitzen in zu klein gewordenen Wohnungen fest, wenn sie nicht bereit sind St. Pauli Richtung Stadtrand zu verlassen. Bei dieser Politik scheint die SAGA davon auszugehen, dass ausländische Namen am Klingelschild sich negativ auf den zu erzielenden Mietertrag auswirken. Machen Sie sich diesen Effekt zu nutze &#8211; und fügen sie Ausländische Namen auf ihrem Klingelschild hinzu (oder auf dem ihrer Nachbarn).</p>
<p>6., 7. und 8. Besonders wenn Sie im Erdgeschoss wohnen: lassen Sie ihre Wohnung aussehen wie einen 55-Cent-Laden &#8211; oder noch besser: wie einen gescheiterten Discounter! Denn: keine militante Demo ruiniert das Image einer Nachbarschaft so effektiv, wie ein 55-Cent-Laden.</p>
<p>9. Nichts ist asozialer als eine Lidl-Tüte! Stellen Sie die auf den Balkon &#8211; oder hängen Sie die aus dem Fenster! Die Menschen werden denken, Sie hätten die Stromrechnung nicht bezahlt oder Sie könnten sich keine Kühlschrankreparatur leisten! Auch gut: Ware aus teuren Läden in Tüten vom billig Discounter nach Haus tragen.</p>
<p>Konsequent und von vielen Mietern angewendet, löst der Abwertungskit™ eine Preisspirale nach unten aus: die Reichen verlassen den Stadtteil und ziehen zurück in ihre angestammten Siedlungsgebiete am Stadtrand, Nobelrestaurants senken die Preise &#8211; und schon bald können Sie in einen grössere, billigere Wohnung umziehen. Und am Ende des Monats liegt eine fette Ersparnis in ihrem Portemonnaie.</p>
<p>Das alles erreichen sie nicht durch Arbeit oder politische Demonstrationen &#8211; sondern nur durch den original Abwertungskit™.</p>
<p>In ausgesuchten Fachgeschäften und exclusiv zum Download unter http://www.esregnetkaviar.de</p>
Posted in Hamburg, Kommunikationsguerilla, Politik Tagged: Gentrifizierung, Stadt, Video, Wohnen <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/806/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/806/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/806/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/806/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/806/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/806/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/806/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/806/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/806/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/806/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=806&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Not in our name!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:13:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hamburg als Marke? Ein Aufruf gegen die fortschreitende Gentrifizierung der Stadt. Hier Unterzeichnen.
Das Tollste am Aufruf ist eigentlich wie hier gegen die kreative Klasse gewettert wird (R. Florida), die aber dann als Marke, als Einheitskultur verstanden wird. Dann unterzeichnen viele, die eine bunte, &#8222;natürliche&#8220;, &#8222;authentische&#8220; Stadt wollen. Wenn man dann die Berufe liest: Alles creative [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=803&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hamburg als Marke? Ein Aufruf gegen die fortschreitende Gentrifizierung der Stadt. Hier <a href="http://www.buback.de/nion">Unterzeichnen</a>.</p>
<p>Das Tollste am Aufruf ist eigentlich wie hier gegen die kreative Klasse gewettert wird (R. Florida), die aber dann als Marke, als Einheitskultur verstanden wird. Dann unterzeichnen viele, die eine bunte, &#8222;natürliche&#8220;, &#8222;authentische&#8220; Stadt wollen. Wenn man dann die Berufe liest: Alles creative class! Rocker, Musiker, Theaterleute, Schwule (nein, die haben in dieser Liste nichts zu suchen, tauchen aber im Aufruf auf), Markenmanager, Werber, Wissenschaftler, Studierende. Man kann sich ja über die prekären Arbeitsverhältnisse in diesem Bereich beschweren &#8211; aber genau das ist die kreative Klasse. Eine Klasse! Kein Milieu! Das bitte dann doch mal auf der Zunge zergehen lassen. Liebe Leute, die Gentrifizierung kommt später! Auch wenn einige von euch noch in den St. Pauli Mietskasernen wohnen: Ihr seid schuld. Unterzeichnen hin oder her. Ihr kauft in den kleinen Kleiderläden, den Designshops, geht in den hippen Apple-ist-Pflicht-Cafés Latte trinken. Ciao Schanze.</p>
<p>Marke macht aber etwas anderes. Marke geht es um eine kohärente Kommunikation. Mach&#8217; das mal mit einer kreativen Klasse, meine Güte sind die mit ihrer eigenen Stimme anstrengend. Die einheitliche Kommunikation entlang aller Berührungspunkte (K. Schmidt). Branding ist &#8222;Inclusive&#8220; (ebd.) und wer Hamburger ist wird in die Marke eingeschlossen. Integrative Marketingkommunikation (J. Kliatchko) ist eben integrativ, sie versucht eine einheitliche Identität zu kreieren &#8211; unter Ausschluß der Anderen. Ihr/Wir entsteht. Sehr schön zu sehen in den Analysen der Cultural Studies, die sich genau mit diesen Identitätsproblemen als politischen Konflikt auseinandergesetzt haben. Die Kommodifizierung des Wissens fordert ihre Opfer (vgl. K. Polanyi), wenig erstaunlich, dass die Wissensarbeiter als kreative Klasse die alte Arbeiterklasse verdrängt.</p>
<p>Soviel zum Hintergrund. Ein wenig konnte ich es nicht sein lassen die Gängeviertel Künstler mit ihrem Markenslogan &#8222;Kommt in die Gänge!&#8220; zu gängeln.</p>
Posted in Beobachtung, Hamburg, Kampagne, Marke, Medien, Politik Tagged: Gentrifizierung, Stadt <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/803/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/803/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/803/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=803&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Diskussionskultur</title>
		<link>http://arkaden.wordpress.com/2009/10/28/diskussionskultur/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 19:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Matthias Gärtner, NPD-Stadtrat und Student der Politikwissenschaft in Magdeburg, ist gestern auf dem Weg zu einem Vortrag in der Universität von vermummten Personen angegriffen und verletzt worden. Gärtner wollte im Rahmen einer Lehrveranstaltung einen Vortrag über die „Politische Sprache im Nationalsozialismus“ halten.
Artikel
Posted in Beobachtung, Magdeburg, Medien, Otto-von-Guericke-Universität, Politik Tagged: Interventionen, Rechts     [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=788&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Matthias Gärtner, NPD-Stadtrat und Student der Politikwissenschaft in Magdeburg, ist gestern auf dem Weg zu einem Vortrag in der Universität von vermummten Personen angegriffen und verletzt worden. Gärtner wollte im Rahmen einer Lehrveranstaltung einen Vortrag über die „Politische Sprache im Nationalsozialismus“ halten.</p>
<p><a href="http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3928:überfall-auf-npd-stadtrat-matthias-gärtner-in-der-uni&amp;Itemid=393">Artikel</a></p>
Posted in Beobachtung, Magdeburg, Medien, Otto-von-Guericke-Universität, Politik Tagged: Interventionen, Rechts <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/788/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/788/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/788/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=788&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wilde Innovationen strukturieren</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 19:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Doktorand]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ein Working Paper zu Innovation für eine Konferenz im November, das ich gerade überarbeite &#8211; insofern sind Anmerkungen willkommen. Vor allem wird jetzt noch reduziert.
Abstract:
Im Zuge der letzten Jahre haben sich verschiedene Phänomene herausgebildet, die in der ökonomischen Managementliteratur und inzwischen auch der Allgemeinpresse unter Stichworten wie Crowdsourcing, Open Innovation, Lead User Forschung, User [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=783&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hier ein Working Paper zu Innovation für eine Konferenz im November, das ich gerade überarbeite &#8211; insofern sind Anmerkungen willkommen. Vor allem wird jetzt noch reduziert.</p>
<p>Abstract:</p>
<p>Im Zuge der letzten Jahre haben sich verschiedene Phänomene herausgebildet, die in der ökonomischen Managementliteratur und inzwischen auch der Allgemeinpresse unter Stichworten wie Crowdsourcing, Open Innovation, Lead User Forschung, User Innovation und Prosumers besprochen werden. Insbesondere im Internet entstanden dabei Formen der Einbindung von Kunden in organisationale Innovationsprozesse von Firmen, welche in der Ausgestaltung stark dem als Hacker Culture bezeichneten subkulturellen Umgang von Open Source Communities ähneln.</p>
<p>Der Vortrag zeichnet diese Entwicklungen grob nach und zeigt davon ausgehend auf, wie es möglich ist aus den von Nutzern eingebrachten Vorschlägen für das Unternehmen sinnvolle Inventionen zu erhalten. Webplattformen, so die vertretene These, übernehmen die Aufgabe zwischen freien, ungeplanten, intrinsisch motivierten und spontanen Nutzervorschlägen zum einen und auf Planung, Sicherheit und Hierarchie bedachten Unternehmen zum anderen zu vermitteln. Vor allem ein Problem der Übersetzung zwischen Konsumenten und Produzenten, das über eine Ausbalancierung von Sicherheit und Freiheit im Sinne einer liberalen Gouvernementalität (Foucault) geregelt wird steht dabei im Fokus.</p>
<p>Anhand der Doppelbetrachtung von Firmen und Konsumenten wird ein Theoriebruch offenbar, der zwischen pragmatischen/interpretativen Theorien auf der einen Seite (Kunden) und funktional-strukturellen/diskursiven Ansätzen auf der anderen Seite (Firmen) verläuft. Dieser Theoriebruch soll anhand des beschriebenen Phänomens zur Diskussion gestellt werden.</p>
<p><a href="http://arkaden.files.wordpress.com/2009/10/wilde-innovationen.pdf">Download <em>Wilde Innovationen</em></a></p>
Posted in Cultural Engineering, Doktorand, Innovation, Kulturwissenschaft, Magdeburg, Trendforschung Tagged: Theorie <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/783/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/783/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/783/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=783&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wir lieben unsere Politiker!</title>
		<link>http://arkaden.wordpress.com/2009/09/03/wir-lieben-unsere-politiker/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 19:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nagut, jedenfalls sind sie uns Bürgern nicht egal, wir verschönern immerhin noch ihre Fotos: Spiegel Artikel mit Bildern.
Posted in Berlin, Kommunikationsguerilla, Medien, Politik Tagged: Bilder      <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=754&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Nagut, jedenfalls sind sie uns Bürgern nicht egal, wir verschönern immerhin noch ihre Fotos: <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,644664,00.html#ref=nldt">Spiegel Artikel</a> mit Bildern.</p>
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		<title>cultural engineering</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 11:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Fusion von Betriebswirtschaftslehre und cultural engineering wird eine besonders raffinierte Strategie entdeckt, Kultur für die unternehmerische Gewinnmaximierung zu instrumentalisieren, um via Sinn zum Gewinn zu gelangen. Im Visier der Kritik sind dabei vor allem die Ansätze eines Symbolischen Managements, das es darauf abgelegt hat, eine transparente Mitarbeiterkommunikation durch mythmaking zu ersetzen, das  das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=681&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In der Fusion von Betriebswirtschaftslehre und <em>cultural engineering</em> wird eine besonders raffinierte Strategie entdeckt, Kultur für die unternehmerische Gewinnmaximierung zu instrumentalisieren, um via Sinn zum Gewinn zu gelangen. Im Visier der Kritik sind dabei vor allem die Ansätze eines <em>Symbolischen Managements</em>, das es darauf abgelegt hat, eine transparente Mitarbeiterkommunikation durch <em>mythmaking</em> zu ersetzen, das  das Unternehmen nach dem Modell einer tribalistischen Gemeinschaft integrieren soll, mit gemeinsamen Symbolen, Ritualen, Erkennungszeichen und emotionalen Markern. Dieser Versuch, aus Mitarbeitern &lt;Eingeborene&gt; eines &lt;Stammes&gt; zu machen, geht dabei weit über das hinaus, was die Rede von der &lt;Stammarbeiterschaft&gt; die schon im 19. Jahrhundert Hochkonjunktur hatte, anstrebte: Das Konzept substituiert vielmehr systematisch rationale Informationspolitik durch manipulative Sinnvermittlung.</p>
<p>Aus: Tanner, Jakob: Kultur am <em>Point of Sale</em> &#8211; Wirtschaft im <em>Cultural Turn</em>. in: Kulturstiftung des Bundes (pp. 6f.), Juli 2007.</p>
<p>Nachtrag: So eine kleine Notiz an die ich mich erinnerte, als ich überlegte was man Cultural Engineering &#8211; als Name und anscheinend ohne Bezug zum Studiengang &#8211; wohl als Professionalitätskonzept vorwerfen könnte. Etwas das so schön polemisch ist, dass man gut dagegen Stellung beziehen kann, z.B. zur etwas absurden Ansicht Mythen in Organisationskommunikation würden erst durch deren bewusste Gestaltung etwa mittels Storytelling auftreten und wären vorher nicht gegeben gewesen. Das lässt sich sehr leicht als mythische Rationalisierung entlarven. Oder auch die Ansicht Kultur sei etwas, das im Namen der Normen hochzuhalten sei (dann aber doch die Frage: was? Sind nur Jazz und Klassik, also Hochkultur, Kultur?). Lehnt man dies ab, betrachtet man im Sinne der Cultural Studies Kultur als einen ‘whole way of life&#8217;, so lässt sich die Behauptung Kultur als bedeutungsmaschine zu Ökonomisieren wohl kaum aufrecht zu erhalten, weil man dafür Kultur gegen Wirtschaft stellen muss. Dieser zuerst aufgemachte Gegensatz (Hilfe! Wirtschaft zerstört authentische Kultur!) wirkt um so lächerlicher, als dass hinterher sofort offenbar wird, dass Wirtschaftsunternehmen eben auch über Mythen gestaltbare Kultur besitzen, ein mehr an Verquickung also nichts ist was es zu fürchten gälte. Wer Angst hat vor Sinn als Argument für Verkauf, der muss dann subkulturelle ebenso wie Massenware ablehnen. Ohnehin: Was soll das sein, ein von Sinn befreites Produkt? Es wäre sinnlos. Nun könnte man es trotzdem kaufen (täte das aber nicht), schließlich ist Geld exakt das symbolisch generalisierte Kommunikationsmedium, welches von speziellem Sinn abstrahierten Handel ermöglicht.</p>
<p>(Anm.: Der Artikel wurde ohne Kommentar bereits zuvor am 6.6.09 online gestellt.)</p>
Posted in Cultural Engineering, Doktorand, Kulturwissenschaft, Magdeburg, Marke, Medien, Otto-von-Guericke-Universität Tagged: Organisation, Wirtschaft <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/681/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=681&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>KWL &#8211; transdisziplinär</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 13:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Otto-von-Guericke-Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Transdisziplinär]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein Artikel zur Foderung nach mehr Transdisziplinarität in den Ingenieuwissenschaften, die aber in den Lehrplan didaktisch eingebaut sein müsse: Transdisziplinarität in der Technologieforschung und Ausbildung.
Immerhin bindet KWL neben dem sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt auch Logistik in den Lehrplan ein, verbunden mit einem theoreticsh hinterlegten didaktischen Konzept und einem durchgeplanten Curriculum.
Eben als solcher Studiengang wurde Cultural Engineering [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=732&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hier ein Artikel zur Foderung nach mehr Transdisziplinarität in den Ingenieuwissenschaften, die aber in den Lehrplan didaktisch eingebaut sein müsse: <a href="http://www.vordenker.de/transd/transd.htm#Eine%20derartige%20antinomische">Transdisziplinarität in der Technologieforschung und Ausbildung</a>.</p>
<p>Immerhin bindet KWL neben dem sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt auch Logistik in den Lehrplan ein, verbunden mit einem theoreticsh hinterlegten didaktischen Konzept und einem durchgeplanten Curriculum.</p>
<p>Eben als solcher Studiengang wurde Cultural Engineering übrigens letzte Woche in der Beilage der Zeit erwähnt, die Magdeburg als Eigenwerbung herausgegeben hat.</p>
Posted in Cultural Engineering, Doktorand, Kulturwissenschaft, Magdeburg, Medien, Otto-von-Guericke-Universität Tagged: Logistik, Transdisziplinär <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/732/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/732/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=732&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Adam und Eva in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 16:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Berliner Mann (Schluffi) gegen die Berliner Frau (Girly). Herrliche Artikel &#8211; vor allem, weil sie so wahr sind.
Vorgeschmack (Mann): &#8222;Schon lange vor diesem Vorfall hatten wir festgestellt, dass der Berliner Mann um die 30 in der Krise steckt. Der Berliner Mann hat zumeist wenig Perspektive und ist unglücklicherweise auch nicht früh zu Geld gekommen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=721&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der <a href="http://www.zeit.de/2009/33/Der-Berliner-Mann">Berliner Mann (Schluffi)</a> gegen die <a href="http://www.zeit.de/2009/34/Berliner-Frau-34?page=all">Berliner Frau</a> (Girly). Herrliche Artikel &#8211; vor allem, weil sie so wahr sind.</p>
<p>Vorgeschmack (Mann): &#8222;Schon lange vor diesem Vorfall hatten wir festgestellt, dass der Berliner Mann um die 30 in der Krise steckt. Der Berliner Mann hat zumeist wenig Perspektive und ist unglücklicherweise auch nicht früh zu Geld gekommen. Für die Quarterlife-Krise ist er zu alt, aber deutlich zu jung, um mit Rick Rubin ein Album aufzunehmen. Egal, was er gerade tut: Eigentlich hat er etwas ganz anderes vor. Wäre der Berliner Mann ein Kleidungsstück, wäre er wohl ein Kapuzenpullover.&#8220;</p>
<p>Vorgeschmack (Frau): &#8222;Sie ist schwerer zu fassen als der Berliner Mann, was schon damit anfängt, dass sie eigentlich keine Frau ist, sondern vom Selbstverständnis her ein Mädchen, was schon mal albern ist. Anders als ihr Freund, der Schluffi, tut das Berliner Mädchen was, um sich Miete, Kleidung, Essen leisten zu können: Berliner Mädchen arbeiten im weitesten Sinne in den Bereichen Medien, PR, Design, Kunst – sie meinen, dass diese Tätigkeiten gewisse Kleidungsstücke, Haarschnitte und Manierismen bedingen. Deshalb gibt es auch die Berliner-Mädchen-Uniform, und die sieht in diesem Sommer so aus: lange Haare, gerne mit zerzaustem Pony, ein eher schlabberiges T-Shirt, dazu ein kurzer Rock oder Hotpants über lilafarbenen Leggings.&#8220;</p>
Posted in Beobachtung, Berlin, Medien Tagged: Gender, Kleidung, Stil <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/721/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=721&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Selbstoffenbarung</title>
		<link>http://arkaden.wordpress.com/2009/08/13/selbstoffenbarung/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 16:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Trendforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich selbst in der Öffentlichkeit ausbreiten ist zur Normalität geworden. Nicht nur die falsch verstandenen 15 Minuten Ruhm bei Fremdschäm-Talkshows, sondern auch die über das Verbreitungsmedium Internet auf Dauer gestellte Selbstauskunft und Image(pflege?) auf Web 2.0 Social Networks wie Facebook, Studivz oder für die Businesscommunity Xing bzw. LinkedIn.
In Berlin darf man jetzt privates als Kaufpreis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=719&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Sich selbst in der Öffentlichkeit ausbreiten ist zur Normalität geworden. Nicht nur die falsch verstandenen 15 Minuten Ruhm bei Fremdschäm-Talkshows, sondern auch die über das Verbreitungsmedium Internet auf Dauer gestellte Selbstauskunft und Image(pflege?) auf Web 2.0 Social Networks wie Facebook, Studivz oder für die Businesscommunity Xing bzw. LinkedIn.</p>
<p>In Berlin darf man jetzt privates als Kaufpreis erzählen. &#8222;Can I pay in English?&#8220; Geschichten über intimes gegen Ring, Jacke, Spiegel. Mehr dazu in der <a href="http://www.zeit.de/online/2009/33/intimflohmarkt">ZEIT</a>. Wenn das nicht Handeln mit Sozialkapital ist.</p>
Posted in Berlin, Medien, Trendforschung Tagged: Kunst <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/arkaden.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/arkaden.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/arkaden.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/arkaden.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/arkaden.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/arkaden.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/arkaden.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/arkaden.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/arkaden.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/arkaden.wordpress.com/719/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=719&subd=arkaden&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Berlin-Brandenburg</title>
		<link>http://arkaden.wordpress.com/2009/07/20/berlin-brandenburg/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 14:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arkaden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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		<category><![CDATA[Subkultur]]></category>

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Und etwas über die Seelenverfassung des Berliners: Link
Zitate:
„Für die Deutschen ist Bionade als Soft Drink gerade erste Wahl. Im Prinzip ist das sogar der einzige Soft Drink, den man sicher in der Öffentlichkeit trinken kann, ohne dabei zu riskieren, für einen Ausländer des falschen Typs gehalten zu werden. Man muss wissen, für die Deutschen ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=arkaden.wordpress.com&blog=3727494&post=716&subd=arkaden&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://arkaden.wordpress.com/2009/07/20/berlin-brandenburg/"><img src="http://img.youtube.com/vi/uellmynA34U/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Und etwas über die Seelenverfassung des Berliners: <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/480106">Link</a></p>
<p>Zitate:</p>
<p><span><em>„Für die Deutschen ist Bionade als Soft Drink gerade erste Wahl. Im Prinzip ist das sogar der einzige Soft Drink, den man sicher in der Öffentlichkeit trinken kann, ohne dabei zu riskieren, für einen Ausländer des falschen Typs gehalten zu werden. Man muss wissen, für die Deutschen ist Bionade nicht einfach eine Möglichkeit, den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen, sondern eine Formel, die die drei Lieblingsideologien der Deutschen (Anti-Amerikanismus, Umweltbewusstsein und Globalisierungskritik) in eine retrodesignte, wiederverwertbare Flasche packt. Dabei gesehen zu werden, wie man Bionade trinkt, während man vor einer coolen Bar in, sagen wir, Prenzlauer Berg sitzt, ist ein allgemein akzeptiertes Lebensziel in Deutschland.“</em></span></p>
<p><span>Mit den Deutschen verhalte es sich nämlich so, dass sie das Auto zwar erfunden haben und es bis heute in alle Welt verkaufen, trotzdem gebe es unter Deutschen nur eine einzige Möglichkeit, sich gegenüber Autos zu positionieren: Die entschiedene Aversion. <em>„Das ist vor allem dann wahr, wenn man ein Date hat. Deine zukünftige Freundin/deinen zukünftigen Freund mit einem Auto abzuholen, lässt dich wie die langweiligste, spießigste Person auf der Erde aussehen und weckt bei ihnen Erinnerungen an ihre übereifrigen Väter. Statt die Zeit bis zum Sex zu verkürzen, wie das in ungefähr jedem anderen Land der Fall ist, wird der Besitz eines Autos in Deutschland dein Sexleben endgültig ruinieren.“</em></span></p>
<p><span><em>„Ich schätze, Ausländer fallen nicht so leicht auf die Hypes rein, die von der Mitte-Meute erzeugt werden. Sie sehen das wirklich Besondere an Berlin und verschwenden nicht so viel Energie darauf, durchzudrehen, wenn ein American-Apparel-Laden in der Neuen Schönhauser aufmacht. Diese unübersichtliche Hipness-Hierarchie, die in Berlin immer so bestaunt wird, ist genau dieselbe, die man in New-York-Williamsburg oder London-Shoreditch oder jeder anderen größeren Stadt der westlichen Welt findet. Der Mangel an Reflektion ist überall gleich, nur die Accessoires unterscheiden sich. Wenn du zum Beispiel in Brooklyn hip sein möchtest, musst du Pabst-Blue-Ribbon-Bier trinken, was furchtbar schmeckt. In Berlin ist es eben Bionade. Oder wenn du zeigen willst, dass du ein entrückter, intellektueller Künstler bist, würdest du in Williamsburg eine Nerd-Brille und einen Filzhut tragen, in Berlin gibt es dafür den Bart-Schal-Chucks-Look. Meine Inspiration sind vor allem die Unterschiede, die ich zwischen meinen Kollegen und meinen Freunden feststelle. Die Leute aus meiner Firma sind Mitte Dreißig, ziehen Kinder groß und haben einen guten Job. Meine Freunde finden das zu begrenzt und wollen frei und kreativ sein und dabei merken sie nicht, dass sie in genau so einem streng-hierarchischen System festhängen. Nur dass das vollkommen widersprüchlich ist und keine nachvollziehbaren Regeln hat.“</em></span></p>
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