29.04.2009...18:25

Nimm mein Mixtape, Babe

Zu den Kommentaren

- so ein Liedtitel auf einer Olli Schulz CD. Was in dem Zusammenhang deren Namen (Brichst du mir das Herz, brech ich dir die Beine) meint, wirkt gefährlich. Ist das Mixtape dann eigentlich noch ein Geschenk oder schon eher eine Drohung?

Jedenfalls gibt es eine Sammlung von Tape-Bilder unter http://www.tapedeck.org.

Unter http://www.suck.uk.com/ kann man Retro-Stil Mixtapes verschenken. Sissi könnte, als eine der letzten Mixtapemacherinnen, also in Zukunft diese Seite verwenden. Vorteil: Im Mixtape ist nicht etwa eine Kassette (die ja ohnehin niemand mehr abspielen kann), sondern ein USB Stick. Nur die Gestaltung ist noch Retro. Neuer Wein in alten Schläuchen, in diesem Falle.

Wem das zu blöde ist (Retro-Schrott) oder die 20 Pfund zu teuer (Halsabschneider), der kann die Online-Variante nutzen: http://mixwidget.org/ Dort kann man online Mixtapes gestalten, Lieder verlinken und sie dann als virtuelle Kassette abspielen. Schön, war mir aber technisch zu aufwändig.

Danke für die Hinweise an die Trendpiraten.

P.S.: Mixtapes haben es inzwischen auch bis ins Museum gebracht, z.B. in eine Ausstellung im Museum für Kommunikation in Hamburg vor einiger Zeit, gelle Sissi?

P.P.S.: Die Hymne an das Mixtape schlechthin war ja ohnehin Nich Hornbys „High Fidelity. In diesem Fall gilt allerdings ausnahmsweise: Anschauen, nicht lesen. Vergleiche zum Problem der nicht Mixtapeaufnahme ohne sexuelle Anspielung hier, inklusive Hornby Zitat.

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