Während der WM stellte sich selbst mir als vollkommen Fußballuninteressiertem die Frage, wie sich Fanzugehörigkeiten organisieren. Bei mir allerdings aus einer Perspektive der Cultural Studies. Viele Deutsche mit internationaler Abstammung, so meine Wahrnehmung, haben für ihre neue Heimat Flagge gezeigt. Mich würde dieses Phänomen als Ausdruck der Gastlandzugehörigkeit und/oder der Integration interessieren. Schließlich ist die deutsche Flagge abseits von sportlichen Großereignissen weitgehend nationalistischen Kreisen vorbehalten. Zwar sind hier Veränderungen wahrnehmbar (Mia, pdf), vor allem in ironisierter Form, aber die Tendenz ist doch deutlich. Wie also gehen „Ausländer“ mit diesem Problem um und wie nehmen sie das selbst wahr? Ist das überhaupt ein Problem für sie?
17.02.2009...20:28
Fußballforschung als Heimatforschung
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